Home |  Impressum |  Kontakt |  Sitemap

Bauindustrieverband Hamburg Schleswig-Holstein e.V.

Bauindustrie fordert

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Berlin, 10. Januar 2012

 

 

Bauindustrie fordert:

•           Straßenbaufinanzierung von Haushalts- auf Nutzerfinanzierung umstellen

•           Öffentlich Private Partnerschaften und Partneringmodelle ausbauen

 

Die europaweite Zuspitzung der Staatsschuldenkrise zwingt Bund, Länder und Gemeinden auf längere Sicht zu äußerster Sparsamkeit. Diese Auffassung vertrat der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer heute anlässlich seiner Jahresauftaktpressekonferenz in Berlin. Der Bürger müsse sich deshalb darauf einstellen, dass insbesondere Verkehrswegeinvestitionen künftig vermehrt direkt über Nutzer­gebühren finanziert werden. 

Mit der Einführung eines eigenen Finanzierungskreislaufs Bundesfernstraße und der Übertragung des Lkw-Gebührenaufkommens auf die Verkehrsinfrastrukturfinanzierungs­gesellschaft (VIFG) habe Bundesminister Dr. Peter Ramsauer einen ersten Schritt in Richtung neuer Finanzierungsstrukturen getan, stellte Bauer fest, weitere müssten jedoch noch in dieser Legislaturperiode folgen oder zumindest vorbereitet werden. Bauer fordert in diesem Zusammenhang den Abschluss einer Finanzie­rungsvereinbarung zwischen Bund und Verkehrsinfrastrukturfinan­zierungsgesellschaft (VIFG) über eine dauerhafte Zuleitung sämt­licher Straßenbenutzungsgebühren, verbunden mit der Möglichkeit der Aufnahme von Flexibilitätskrediten, noch in dieser Legislatur­periode. Darüber hinaus plädierte er dafür, zu Beginn der nächsten Legislaturperiode die Lkw-Gebühr auf alle Fahrzeuge über 7,5 t Gesamtgewicht zu erweitern und gleichzeitig eine elektronische Vignette für Pkw und leichte Lkw einzuführen. 

Darüber hinaus gelte es aber auch, knappe öffentliche Mittel künftig effizienter einzusetzen, plädierte Bauer. Die Bauindustrie spreche sich deshalb dafür aus, neuen Formen der Arbeitsteilung zwischen Staat und privater Wirtschaft, wie z. B. öffentlich-privaten Partnerschaften oder Partneringmodellen eine bessere Chance zu geben. Mit der ersten Staffel der ÖPP-Projekte im Autobahnbau habe der Bund erste positive Erfahrungen mit der Einschaltung privaten Know-hows und privaten Kapitals gesammelt. Es sei deshalb an der Zeit, diese Erfahrungen auch auf andere Infra­strukturbereiche zu übertragen. Vielversprechende Einsatzgebiete seien die Modernisierung der Truppenstandorte im Rahmen der Bundeswehrreform sowie der Ausbau und die Modernisierung des Schienennetzes.

Wappen Hamburg Wappen Schleswig-Holstein
Mitgliederbereich

Newsticker
vorherige News Nachricht 1 von 5 vorherige News

Kontakt

Bauindustrieverband
Hamburg Schleswig-Holstein e. V.

Geschäftsstelle Hamburg
Loogestraße 8
20249 Hamburg
Telefon: 040 468656-0
Telefax: 040 468656-26
zur Anfahrtsskizze Hamburg

Geschäftsstelle
Schleswig-Holstein
Ringstraße 54
24103 Kiel
Telefon: 0431 53548-0
Telefax: 0431 53548-14
zur Anfahrtsskizze Kiel


E-Mail: info(at)biv-hh-sh.de

zum Kontaktformular

Diese Seite gehört zum Internetauftritt des Bauindustrieverbandes Hamburg Schleswig-Holstein e.V. unter www.biv-hh-sh.de, © 2012